Glück ist kein Zufall

20.03.2025 | Sabine Langrock

Es gedeiht in Beziehungen

Die längste Studie zur menschlichen Entwicklung, die Harvard Study of Adult Development, zeigt nach 87 Jahren Forschung: Nicht beruflicher Erfolg oder unser Kontostand entscheiden über unser Glück im Alter, sondern die Qualität unserer Beziehungen. Menschen mit erfüllenden, engen Beziehungen sind tendenziell glücklicher und gesünder.
 

Wir investieren viel Energie in unsere Karriere, doch wie viel Aufmerksamkeit schenken wir den Menschen um uns herum? Ein schnelles Herz-Emoji statt eines Anrufs, ein verschobenes Treffen. In stressigen Zeiten fällt es uns schwer, auf echte #Begegnungen zu achten. Wir neigen dazu, Interaktionen zu vermeiden oder ihnen weniger Bedeutung beizumessen.

Dabei sind gepflegte Beziehungen eine der klügsten Investitionen für unser #Wohlbefinden. Studien zeigen übrigens auch, dass Einsamkeit ebenso gesundheitsschädlich ist wie Rauchen oder Bewegungsmangel. Und am Ende erinnern wir uns nicht an Aufgaben, sondern an die Menschen, mit denen wir unsere Zeit geteilt haben.

Mikromomente der Verbundenheit
Jane Dutton und Monica Worline zeigen in ihrer Forschung zu "High-Quality Connections", dass selbst kurze, qualitativ hochwertige Interaktionen tiefgreifende Auswirkungen haben können. Sie fördern nicht nur das individuelle Wohlbefinden, sondern auch die kollektive Leistungsfähigkeit von Teams.

Sie identifizieren vier einfache Wege, Verbindungen zu stärken:

  • Respektvolle Begegnungen: Wenn wir anderen unsere volle Aufmerksamkeit schenken, aktiv zuhören und ihre Stärken würdigen, schaffen wir einen Raum für echte Verbindung. Dies bildet die Grundlage für Vertrauen und stärkt das Gefühl der Zugehörigkeit im Team.
  • Aufbau gegenseitiger Unterstützung: Hilfe schafft Verbindung, besonders, wenn sie proaktiv erfolgt. Das beginnt damit, dass wir die Bedürfnisse anderer wahrnehmen und handeln, ohne gefragt zu werden. Dies fördert nicht nur individuelle Resilienz, sondern auch die positive Teamdynamik.
  • Vertrauensvolle Kommunikation: Vertrauen entsteht, wenn wir anderen das Gefühl geben, dass sie sich verletzlich zeigen können. Wenn wir Versprechen halten, Fehler zugeben und transparent kommunizieren, schaffen wir eine Grundlage für tiefere Verbindungen.
  • Leichtigkeit im Arbeitsalltag: Gemeinsames Lachen, kreative und spielerische Formen der Zusammenarbeit sind kraftvolle Verbindungskatalysatoren. Sie öffnen Räume für neue Ideen, stärken das Team und schaffen ein positives Arbeitsklima.

Diese Gedanken lassen sich leicht in den Arbeitsalltag einbauen.
Warum nicht am heutigen #Weltglückstag damit anfangen?

  • Wem könnte ich heute meine volle Aufmerksamkeit schenken?
  • Wem könnte ich proaktiv meine Unterstützung anbieten?
  • Wo könnte ich durch Transparenz mehr Vertrauen schaffen?
  • Wie könnte ich mehr Leichtigkeit in meine Begegnungen bringen?


 

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​​​​​​​In einem persönlichen Gespräch können wir gemeinsam erste Ideen entwickeln und Möglichkeiten der Zusammenarbeit klären. Ich freue mich auf unser Kennenlernen - ob in Präsenz oder online.

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